„Unvergessen“ – Diakonie, Caritas und Kirchen gedenken der verstorbenen Wohnungslosen
„Unvergessen“– unter diesem Leitwort gedenken heute die christlichen Kirchen zusammen mit dem Diakonischen Werk Hannover und dem Caritasverband Hannover Verstorbenen der Wohnungslosenhilfe.
Wohnungslose Menschen sterben oftmals allein. Sie werden von „Amts wegen“ bestattet: Anonym, meistens nach Einäscherung, ohne Angehörige, ohne Vertreter*innen von Kirchen auf dem letzten Gang. Die Lage des Grabes bleibt unbekannt. Insgesamt verzeichnet die Stadt Hannover im Durchschnitt 350 Bestattungen von Amts wegen. Dazu zählen auch Verstorbene ohne Angehörige.
In einer Andacht mit Diakoniepastor Friedhelm Feldkamp, Propst Wolfgang Semmet, Ramona Ligendza (Teamleitung Wohnungslosenhilfe, Caritasverband), Jessica Bosse und Melanie Schlöndorf (Zentrale Beratungsstelle – Wohnungslosenhilfe, Diakonisches Werk Hannover) und Martin Skowronek, (Vorstandsreferent für Ethik, Spiritualität und Seelsorge, Caritasverband) wurden zum Zeichen des Gedenkens Kerzen auf ein Kreuz gestellt. Musikalisch wurde die Andacht stimmungsvoll vom Wohnungslosenchor begleitet.
Die Freude war groß, als Marc Blessing, Pastor der Marktkirche und Dr. Swantje Köhnecke, Stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Marktkirche, im Anschluss an die Andacht einen Spendenscheck in Höhe von 15.000 Euro für den Kontaktladen Mecki an Ort und Stelle überreichten.




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