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Tag der Wohnungslosen – auch in Hannover sind immer mehr junge Menschen betroffen

Wohnungsnotfallhilfe |
Am 11. September 2024 findet der Tag der wohnungslosen Menschen statt. In Hannover ist ein Team der Zentralen Beratungsstelle – Wohnungslosenhilfe der Diakonisches Werk Hannover gGmbH auf dem Weißekreutzplatz vor Ort, um auf die Situation der von Wohnungslosigkeit bedrohten oder betroffenen Menschen aufmerksam zu machen.
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Motto lautet „WOHNUNG_LOS: Gemeinsam mehr erreichen“

Am 11. September 2024 findet der Tag der wohnungslosen Menschen statt. In Hannover ist ein Team der Zentralen Beratungsstelle – Wohnungslosenhilfe der Diakonisches Werk Hannover gGmbH auf dem Weißekreutzplatz vor Ort, um auf die Situation der von Wohnungslosigkeit bedrohten oder betroffenen Menschen aufmerksam zu machen. Auch die mobile Hilfe, wie die Straßenambulanz der Caritas und das Zahnmobil, ein Projekt der Diakonisches Werk Hannover gGmbH und des Fördervereins Zahnmobil e.V. nehmen teil.

Das diesjährige Motto zum Aktionstag lautet „WOHNUNG_LOS: Gemeinsam mehr erreichen“ und soll die grundlegende Bedeutung von Bündnissen, Netzwerken und Kooperationen innerhalb und außerhalb der Wohnungsnotfallhilfe hervorheben.

„Was auffällt ist, dass immer mehr Menschen von Wohnungsnotfällen betroffen sind, die man vielleicht sonst eher nicht bildlich vor Augen hat,“ erklärt Sandra Brünger, Leiterin der Zentralen Beratungsstelle – Wohnungslosenhilfe. „Der Altersdurchschnitt sinkt,“ ergänzt Jamal Keller, Sozialarbeiter von der Zentralen Beratungsstelle – Wohnungslosenhilfe, „was nicht heißt, dass es weniger ältere Menschen gibt, die betroffen sind, sondern immer mehr junge Menschen hinzukommen, bei denen Wohnungslosigkeit droht oder die bereits betroffen sind.“ Die Gründe dafür sind vielfältig. Es gibt zu wenig Wohnraum, die Kosten steigen, Menschen verlieren ihre Wohnung, die familiäre Situation verschlimmert sich, Suchterkrankungen kommen hinzu, um nur einige der Gründe zu nennen.

Markus Janßen von der Beratungsstelle des Diakonischen Werks Hannover beobachtet zudem, dass immer mehr Familien, häufig Mütter mit kleinen Kinder, das Beratungsangebot wahrnehmen. Auch hier ist die Tendenz steigend. In der Beratungsstelle erhalten sie Hilfe bei der Antragserstellung und Beratung zur Wohnungssuche.

Monika Nordhorn von der Straßenambulanz der Caritas erklärt: „Vernetzung in der Wohnungslosenhilfe ist unerlässlich, nur gemeinsam können wir die Menschen unterstützen.“

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