Walter-Lampe-Haus

„Diakonie ist Trost und Protest zugleich!“ sagte der ehemalige Diakoniepastor Walter Lampe

„Diakonie ist Trost und Protest zugleich!“ sagte der ehemalige Diakoniepastor Walter Lampe

Dieser Satz prägt die Arbeit des Diakonischen Werkes Hannover bis auf den heutigen Tag. Wer war Walter Lampe?

Walter-Lampe-Haus

Walter Lampe hatte den diakonischen Anspruch ‚Diakonie ist Trost und Protest zugleich‘ auf diese Weise formuliert. Er umschreibt präzise die anwaltliche Funktion und prägt die Arbeit des Diakonischen Werkes Hannover bis auf den heutigen Tag, nämlich auf die Situation benachteiligter Menschen aufmerksam zu machen und alles Mögliche zu tun, ihre Situation nachhaltig zu verbessern.

Um diesem Anspruch auch äußerlich noch mehr Gewicht zu verleihen haben wir uns dazu entschlossen, das „Haus der Diakonie“, Burgstraße 8-10, in „Walter-Lampe-Haus“ umzubenennen.

Walter-Lampe-Haus

Wer war Walter Lampe?

Pastor Walter Lampe leitete von 1989 bis 2007 das Diakonische Werk im Kirchenkreis Hannover.

Schwerpunkte seiner Arbeit in diesem Amt waren die Themen Armut und Obdachlosigkeit.
Er initiierte zahlreiche Projekte wie den Tagestreffpunkt „DüK“, die Sozialkaufhaus-Genossenschaft fairKauf, „Hippy“ – ein Integrationsprogramm für Migrantenfamilien oder die Diakoniestiftung „Hilfe für den Nächsten“. Als weitere diakonische Arbeitsgebiete integrierte er die Unterstützungsprojekte für Jugendliche „SINA“ und „Leinelotsen“ in das Diakonische Werk. Lampe war 1994 auch Initiator und bis 2012 Herausgeber der sozialen Straßenzeitung Asphalt in Hannover. Von 1975 bis 1985 war Lampe auch Lehrbeauftragter für Theologie, Jugendarbeit und Diakonie an der Evangelischen Fachhochschule Hannover.

Walter Lampe wirkte in seiner Zeit als Diakoniepastor entscheidend an einem deutlichen Profil der Diakonie in der Öffentlichkeit mit. Mit prägnanten, auch medialen Äußerungen wie beispielsweise „Kirche kann nur Kirche sein, wenn sie diakonisch ist“ oder „Diakonie ist Trost und Protest zugleich“ verschaffte er der Diakonie sowohl inner- als auch außerkirchliches Gehör. Walter Lampe verfügte über einen hohen Bekanntheitsgrad in der Stadt, nicht zuletzt auch durch eine häufige persönliche Präsenz in der City und an weiteren sozialen Brennpunkten Hannovers.

Walter Lampe erhielt für sein Lebenswerk zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2002 das Niedersächsisches Verdienstkreuz am Bande, 2004 die Stadtplakette Hannover, 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2007 die Uhlhorn-Plakette.

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